Funktionen und Projekt

Eine unabhängige Karte aus Bayern

Orte finden, Wege planen und unterwegs Orientierung behalten: Karte.Bayern verbindet Karte, Suche und Navigation mit regionalen Informationen. Offene Daten nutzen. Private Daten schützen.

Was die Karte kann

Abdeckung, Aktualität und Detailtiefe hängen von den vorhandenen Daten ab. Verkehrshinweise können unvollständig oder veraltet sein; eine berechnete Route ersetzt keine Beschilderung und Prüfung vor Ort. Demos zeigen konkrete Abläufe.

Die Grundlagen stammen unter anderem aus OpenStreetMap und Geodaten Bayern. Weitere Quellen ergänzen Ortsdaten und Bilder mit eigenen Nutzungsbedingungen. Datenquellen und Grenzen erklären Herkunft und Aktualisierung; die Lizenzhinweise bleiben maßgeblich.

Fehlt ein öffentlich relevanter Ort oder ist etwas falsch? Kartenfehler melden oder direkt an den offenen Quellen mitarbeiten. Meldungen werden geprüft und ändern weder sofort die Karte noch automatisch OpenStreetMap.

Wer dahintersteht und warum

Karte.Bayern wird von Simon Waldherr aus dem Landkreis Dingolfing-Landau privat und unabhängig betrieben. Seit dem Start im Dezember 2025 fließt praktische Erfahrung aus Softwareentwicklung, Datenanalyse, KI, Logistik und Feuerwehr ein.

Karten beeinflussen, welche Orte sichtbar sind und wie Menschen und Organisationen handeln. Eine regionale Alternative schafft Wahlfreiheit und eigene Kompetenz für Daten, Suche, Routing und Betrieb. Bayern bleibt der Mittelpunkt; der DACH-Raum ist für Anreise, Tourismus, Pendler und Lieferwege der praktische Nutzraum. Weitere Nachbarräume sind eine Entwicklungsperspektive, keine Zusage weltweiter Abdeckung.

Öffentliche Standardnutzung soll dauerhaft kostenlos und ohne verpflichtendes Konto möglich bleiben. Sponsoring und vereinbarte Fachleistungen sollen Betrieb und Entwicklung tragen. Werbung, Werbetracking und der Verkauf von Bewegungsprofilen sind kein Finanzierungsmodell. Notwendige Verarbeitung für Funktionen, Betrieb und Missbrauchsschutz erläutert die Datenschutzerklärung.

Unsere Grundsätze

Offene Daten nutzen, private Daten schützen, Wissen teilen und Unabhängigkeit bewahren: Das Manifest beschreibt den Anspruch und die Entwicklungsrichtung von Karte.Bayern.

Das vollständige Manifest: elf Grundsätze
  1. Offene Daten nutzen. Private Daten schützen.

    Öffentliche Informationen sollen zugänglich und wiederverwendbar sein. Persönliche, vertrauliche und sicherheitsrelevante Informationen bleiben geschützt; Offenheit erlaubt keine beliebige Veröffentlichung.

  2. Wissen ist wertvoller, wenn es geteilt wird.

    Wir bauen auf gemeinschaftlichem Wissen aus OpenStreetMap, Wikidata, Wikimedia Commons und geeigneten amtlichen Geodaten. Geeignete Korrekturen sollen die ursprünglichen offenen Quellen verbessern.

  3. Datenschutz ist kein Geschäftsmodell.

    Öffentliche Kartennutzung soll ohne umfassende Nutzerprofile, Werbetracking oder verpflichtende Registrierung funktionieren, soweit der Dienst es erlaubt. Notwendige Verarbeitung für Funktion, Betrieb und Missbrauchsschutz bleibt nachvollziehbar.

  4. Digitale Souveränität statt Abhängigkeit.

    Offene Standards, dokumentierte Schnittstellen und kontrollierbarer Betrieb schaffen Unabhängigkeit. Auch bei kommerzieller Technik zählen faire Bedingungen und Wechselmöglichkeiten.

  5. Open Source aus Überzeugung – nicht als Dogma.

    Eigenständige Module wie WortOrt sind separat öffentlich. Karte.Bayern selbst ist eine privat betriebene Plattform; ihr Code und ihre Daten sind damit nicht zur Veröffentlichung oder Weitergabe freigegeben. Offene Daten, offener Quellcode, Schnittstellen und interne Systeme haben unterschiedliche Rechte: so offen wie sinnvoll, so geschützt wie nötig.

  6. Gemeinwohl vor Gewinnmaximierung.

    Dauerhaft kostenlose öffentliche Standardnutzung für Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen ist unser Ziel. Sponsoring, Kooperationen, Fördermittel und vereinbarte Leistungen können sie finanzieren, ohne exklusive Ansprüche an gemeinschaftlichen offenen Daten zu schaffen.

  7. Transparenz schafft Vertrauen.

    Herkunft, Verarbeitung, Aktualität und Grenzen der Daten sollen verständlich sein. Fehler, Lücken, Unsicherheiten, verfügbare Funktionen, geplante Entwicklungen und Lizenzbedingungen müssen erkennbar bleiben.

  8. Zusammenarbeit statt Datensilos.

    Kommunen, Behörden, Einsatzkräfte, Vereine, Unternehmen und Einzelpersonen können offene Daten gemeinsam verbessern. Interne Aufträge, Prüfprotokolle und vertrauliche Informationen benötigen geschützte Datenwege mit passenden Berechtigungen.

  9. Nützliche Technik statt unnötiger Komplexität.

    Software soll verständlich, effizient und auf vielen Geräten zugänglich sein. Robuste Webtechnologien helfen bei schwacher Verbindung; neue Technik und KI sollen nachweisbaren Nutzen bringen. Die grundlegende Karte muss unabhängig davon funktionieren.

  10. Die Karte gehört nicht uns allein.

    Die beschriebene Welt beruht auf der Arbeit vieler Menschen. Wir würdigen Freiwillige, öffentliche Einrichtungen und Entwickler, bewahren Quellenhinweise und möchten Wissen so verbessern, dass Menschen auch unabhängig von Karte.Bayern davon profitieren.

  11. Ein Kreislauf, von dem alle profitieren.

    Nutzung macht fehlende oder veraltete Informationen sichtbar. Geeignete Hinweise sollen nach Prüfung in offene Quellen zurückfließen. Verifizierbarkeit, Nutzungsrechte, Privatsphäre und Gemeinschaftsregeln bleiben maßgeblich; interne Daten behalten ihren Schutz.

Das Manifest ist ein Leitbild und eine Selbstverpflichtung. Es ersetzt keine verbindlichen Nutzungsbedingungen, Datenschutzinformationen, Lizenzhinweise oder individuellen Vereinbarungen. Umfang und Grenzen zusätzlicher Leistungen werden getrennt vereinbart.

Kommunen und öffentliche Einrichtungen

Die gemeinsame Kartenbasis kann öffentliche Bürgerinformation und berechtigte Facharbeit verbinden. Bei eingerichteten Kommunen lassen sich Bürgerhinweise, Veranstaltungen und öffentliche Sperrhinweise redaktionell pflegen und nach Vier-Augen-Freigabe veröffentlichen. Vorschläge gehen an die zuständige Redaktion. Ein öffentlicher Sperrhinweis sperrt nicht automatisch eine Route.

Fachanwendungen und aktueller Entwicklungsstand

einsatz.karte.bayern ist ein operatives GIS mit geschützten Arbeitsbereichen für Lagen, Fahrzeuge und lokale Objekte. Zugriff, Datenbestand und Eignung müssen je Organisation eingerichtet und geprüft werden. Die Anwendung ist kein öffentlicher Bürgerdienst für Störungsmeldungen. Gespeicherte Fahrzeugmaße oder besondere Einsatzbedingungen sind keine Zusage einer sicher befahrbaren Route.

Geschützte Geräteablagen und das spätere Synchronisieren interner Änderungen sind noch nicht vollständig umgesetzt. Es besteht deshalb keine Zusage vollständiger geschützter Offline-Nutzung. Flächige Wasser- oder Strom-Störungsgebiete mit geregelter Entwarnung sind geplant und gehen über vorhandene regionale Einzelhinweise hinaus.

Wartungs-, Prüf- und Schadensabläufe für Bauhöfe und Verwaltung können in einem Pilotprojekt entwickelt werden. Umfang, Zuständigkeiten, Schutzbedarf und Finanzierung werden konkret vereinbart; ein pauschaler Fertigstellungstermin ist nicht zugesagt.

Ein Pilot beginnt mit einer begrenzten Aufgabe, vorhandenen Daten und Nutzungsrechten sowie den vorgesehenen öffentlichen und internen Nutzern. Anwendungsfall besprechen; vertrauliche Daten erst über einen abgestimmten geschützten Weg senden.

Betrieb und Entwicklung unterstützen

Unterstützung finanziert Hosting, Datenpflege, Qualitätssicherung, Dokumentation und konkrete Pilotanwendungen. Gesucht sind Partner aus Kommunen, Tourismus, BOS, regionaler Wirtschaft, Mobilität, Energie und Infrastruktur mit einem nachvollziehbaren Beitrag und Feedback aus echter Nutzung. Die ersten Partner werden gesucht; diese Seite enthält keine zugesagten Partnerschaften.

Formen der Unterstützung
  • Unterstützer: Betrieb oder Datenpflege mittragen; vereinbarte Nennung, Organisationslink und transparenter Verwendungszweck.
  • Regionalpartner: Ein konkreter Pilot mit gemeinsamem Fokus, Kurzprofil und Rückmeldungen zur Datenqualität.
  • Infrastrukturpartner: Langfristiger Beitrag zu Betrieb, Datenpipeline, Routing, Schnittstellen oder Fachlayern mit abgestimmtem Zielbild und Nutzungsplan.

Beiträge, Laufzeiten und Gegenleistungen werden transparent vereinbart. Professionelle Spezialleistungen sind von der öffentlichen Standardnutzung getrennt.

Sponsoring beeinflusst weder Suchrankings noch Kartendaten oder Routingentscheidungen. Partner werden klar gekennzeichnet; Datenquellen und ihre Rechte bleiben nachvollziehbar.

Für eine erste Anfrage genügen Organisation, Region oder Aufgabe, vorhandene Daten, ein möglicher Beitrag und ein überprüfbares Ziel für die ersten 90 Tage. Sponsoring oder Pilotpartnerschaft anfragen.

Wann Karte.Bayern passt

Die Stärke liegt in regionalen und offenen Daten, datensparsamer Nutzung und einer gemeinsamen Grundlage für öffentliche Karte und eingerichtete Fachanwendungen. Die Browser-App ist ohne Installation nutzbar; sie bietet keine Zusage weltweiter oder überall vollständiger Abdeckung.

Kartenanbieter unterscheiden sich bei Ortsdaten, Bewertungen, Fotos, Verkehrsinformationen und Spezialfunktionen. Karte.Bayern bietet keine umfassende eigene Sammlung von Nutzerbewertungen und Fotos. Verkehrsdaten sind quellenabhängig; vollständige Indoor-Karten sind keine verfügbare Standardfunktion. Speise-, Liefer- und weitere Fachabläufe werden gesondert entwickelt und sind nicht pauschal Bestandteil der öffentlichen Karte. Wähle anhand deines konkreten Bedarfs und prüfe wichtige Angaben vor Ort.

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